Georg Knepler
geb. am 21. Dez. 1906 in Wien, Österreich-Ungarn/heute: Österreich, gest. am 14. Jan. 2003 in Berlin, Deutschland, Musikwissenschaftler, Dirigent.
Biographie
Georg Knepler wurde am 21. Dez. 1906 als erster von zwei Söhnen der Eheleute Elise Knepler, geb. Kohn, und Paul Knepler, Komponist und Librettist, in Wien geboren. Frühzeitig wurde er im Klavierspiel unterwiesen. Von 1918 bis 1925 besuchte er das Wiener Akademische Gymnasium, das er mit der Matura verließ. Danach schrieb er sich für ein Studium der Musikwissenschaft ein und hörte Vorlesungen von Guido Adler, Rudolf von Ficker, Wilhelm Fischer, Egon Wellesz und Robert Lach. Parallel dazu ließ er sich als Pianist von Eduard Steuermann und in Komposition und Musiktheorie von Hans Gál ausbilden. 1931 mit einer Dissertation über „Die Form in den Instrumentalwerken Johannes Brahms’“ promoviert, galt ihm Musikwissenschaft gleichwohl zunächst als Nebendisziplin. Dies änderte sich erst in den späten 1950er Jahren.
1928-1930 war Knepler Korrepetitor und Dirigent an der Wiener Volksoper, später auch in Mannheim und Wiesbaden. Besondere Erfahrungen sammelte er in den Jahren 1928-1931 als ständiger Liedbegleiter von Karl Kraus bei dessen „Vorlesungen“ aus Operetten Jacques Offenbachs (KneplerG 1984). Spätestens seit dem Ende des Ersten Weltkriegs politisiert und mit den Repräsentanten der österreichischen und deutschen Linken in Verbindung, traf er, nachdem er 1932 nach Berlin übergesiedelt war, dort Gleichgesinnte, darunter Ernst Hermann Meyer, Manfred Bukofzer, Hermann Duncker, Bertolt Brecht und Hanns Eisler. 1933 entging er zusammen mit Ernst Hermann Meyer knapp der Verhaftung durch die Gestapo, die ihn gleich zweimal im Visier hatte: als Linken und als Juden (KneplerG 1965, S. 797, KneplerG 2001, S. 2-3). Er kehrte nach Wien zurück und wurde Mitglied der Kommunistischen Partei Österreichs, die 1933 verboten worden war, aber in der Illegalität weiter bestand. Am 25. Jan. 1934 geriet er in die Fänge der österreichischen Justiz: Die Polizei fand u. a. 40 Exemplare der kommunistischen Zeitung „Die rote Fahne“ in seiner Aktentasche, daraufhin nahm sie ihn fest; am 26. Febr. 1934 wurde er mangels Beweisen entlassen (DÖW KneplerG, Sign: 20722/40).
1934 floh Knepler nach England – Jahre vor dem „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich und der damit einsetzenden Verfolgung von Juden, Kommunisten und weiteren missliebigen Gruppen durch die Nazifaschisten. Kneplers Eltern und sein Bruder Walter konnten rechtzeitig aus Wien fliehen und überlebten den Holocaust. Mehreren Verwandten, darunter seinem Onkel Hugo Knepler gelang das nicht – er wurde im KZ Auschwitz ermordet. Knepler selbst fand zunächst Arbeit als Chorleiter und Korrepetitor im Milieu von Amateurmusikern. 1992 erzählte er rückblickend: „Später, als die Emigration ernsthaft begann, nach 1938, wurde eine österreichische Flüchtlingsorganisation gegründet, bei der ich arbeiten konnte. Sie nannte sich das Austrian Centre. Dieses Austrian Centre hatte zu seiner besten Zeit, das muß so um 1938/40 gewesen sein, 3.500 Mitglieder.“ (KneplerG 2001, S. 6) Das Austrian Centre war das Sammelbecken für alle aus Österreich Geflohenen, hier konnte man sich treffen und unterhalten lassen, etwa in Konzerten mit gemischten Programmen, bei denen zum Teil bedeutende Musiker wie das Amadeus-Quartett und der Geiger Max Rostal auftraten (KneplerG 2001, S. 8). Knepler wirkte vor allem bei der eigens gegründeten Kabarettbühne Laterndl mit (WipplingerE 1985). Er war der Musiker der Truppe, initiierte aber auch einzelne Nummern und schrieb und spielte bei politischen Satiren und Sketchen mit. Das Austrian Centre war das österreichische Pendant zu dem schon früher gegründeten Freien Deutschen Kulturbund, der ebenfalls eine kommunistische Orientierung hatte. Obgleich Knepler mit einem Vertreter des Kulturbunds, Ernst Hermann Meyer, befreundet war, sorgte man doch dafür, dass beide Gruppierungen selbstständig blieben und gegenüber den britischen Behörden als gesonderte Institutionen geführt wurden. Knepler war auch außerhalb des Austrian Centre als Autor und Musiker gefragt. Unter anderem wirkte er im Rahmen der BBC bei Versuchsprogrammen im Fernsehen mit.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kehrte Georg Knepler nach Wien zurück, wo er als Kulturreferent der KPÖ fungierte. Im Jahr 1949 erhielt er den Auftrag, die Deutsche Hochschule für Musik in Ostberlin zu reorganisieren, weshalb er in die DDR übersiedelte. Der im Oktober 1950 eröffneten Hochschule, die später den Namen Hochschule für Musik Hanns Eisler erhielt, stand Knepler bis 1959 als Rektor vor. Da die Führung der SED gegen sogenannte „West-Emigranten“ argwöhnisch war, geriet er in Schwierigkeiten. Er verließ die Musikhochschule und ging zu Ernst Hermann Meyer ans Musikhistorische Seminar der Humboldt-Universität. 1959-1970 hatte er den Lehrstuhl für Musikgeschichte an der Humboldt-Universität inne. 1964 wurde er Mitglied der Akademie der Wissenschaften. Laut verschiedener Dossiers im Ministerium für Staatssicherheit, vom IM „John“ Heinz Alfred Brockhaus verfasst, wurde Knepler spätestens ab 1980 verdächtigt, der Kopf einer Dissidentengruppe innerhalb der Musikwissenschaft zu sein, die mit „Hetze und Verleumdung“ gegen linientreue Genossen vorgehe (KlingbergL 2000, S. 215-219).
Zu Kneplers wichtigsten Schriften zu DDR-Zeiten gehören die zweibändige „Musikgeschichte des 19. Jahrhunderts“ und das methodische Grundlagenwerk „Geschichte als Weg zum Musikverständnis. Zur Theorie und Methode der Musikgeschichtsschreibung“. Neben seiner Lehr- und Forschungstätigkeit war Knepler bis 1989 Chefredakteur der „Beiträge zur Musikwissenschaft“. Nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten schrieb er – rechtzeitig zum Mozart-Jahr 1991 – die bemerkenswerte Monographie „Wolfgang Amadé Mozart“, die außer im Berliner Henschel- auch im Frankfurter Fischer-Verlag erschien. Sein Buchprojekt mit dem Arbeitstitel „Macht ohne Herrschaft“, in dem er vor sich selbst und vor der Scientific Community Rechenschaft über die von ihm vertretene marxistische Analysemethode ablegen sowie neue, anthropologisch ausgerichtete Entwürfe einer allgemeinen Theorie der Musik und ihrer Geschichte vorlegen wollte, blieb Fragment.
Georg Knepler starb am 14. Jan. 2003 im Alter von 96 Jahren in Berlin.
Hauptquellen: OberkoflerG/MugrauerM 2014
Gerd Rienäcker, Peter Petersen: Georg Knepler, in: Lexikon verfolgter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit, Claudia Maurer Zenck, Peter Petersen, Sophie Fetthauer (Hg.), Hamburg: Universität Hamburg, 2017 (https://www.lexm.uni-hamburg.de/object/lexm_lexmperson_00002611).
Georg Knepler – Personendaten
Personendaten
| Hauptname: | Knepler, Georg |
|---|---|
| geboren: | 21. Dez. 1906 Wien, Österreich-Ungarn/heute: Österreich |
| gestorben: | 14. Jan. 2003 Berlin, Deutschland |
| Mutter: | Elise Knepler, geb. Kohn (geb. 29. Aug. 1883 Wien, gest. 5. Mai 1970 Wien) |
| Vater: | Paul Knepler (geb. 29. Okt. 1879 Wien, gest. 17. Dez. 1967 Wien), Komponist, Schriftsteller, Librettist |
| Geschwister: | Walter Wolfgang Knepler (geb. 2. Sept. 1910, gest. 11. Mai 1997 New South Wales, Australien) |
| Ehe/Partnerschaft: | ∞ I. 1936 Käthe Knepler, geb. Förster (geb. 20. Dez. 1909 Kiel, gest. 1975? London), 1942 Scheidung, ∞ II. 2. Juli 1947 Florence Knepler, geb. Viles (geb. 1910, gest. 2011) |
| Kinder: | John Knepler (geb. 1951 Berlin?) |
| Verwandte: | Onkel: Hugo Knepler (geb. 10. Aug. 1872 Wien, verschollen nach dem 14. Apr. 1944 im KZ Auschwitz), Bankbeamter, Musikalienhändler, Konzertagent |
| Muttersprache: | Deutsch |
| Staatsangehörigkeit: | österreichisch, britisch?, ab 1951 österreichisch |
| Grabstätte: | Friedhof Berlin-Grünau |
Georg Knepler – Berufe/Tätigkeiten
Berufe/Tätigkeiten
| Überblick: | Musikwissenschaftler, Dirigent |
|---|---|
| Ausbildung/Studium: | Wien: Akademisches Gymnasium (1919-1925, 1925 Matura), Universität (1926 Studium der Musikwissenschaft, 1931 Promotion), studierte Klavier bei Eduard Steuermann, Komposition, Musiktheorie bei Hans Gál |
| Anstellung/Mitwirkung/Gründung: |
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| Mitgliedschaften: | Mitglied der KPÖ 1933, 1946, Mitglied der Akademie der Wissenschaften, Ostberlin 1964 |
| Titel/Auszeichnungen: |
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Georg Knepler – Verfolgung/Exil
Verfolgung/Exil
| Gründe: | „rassische“ Verfolgung, politische Verfolgung |
|---|---|
| Schlagwörter: | Flucht ins Ausland, Gefängnishaft, Haftentlassung, Juden, KP-Mitgliedschaft, Remigration |
| Exilland: | Großbritannien |
| Inhaftierungsort: | Polizeigefängnis, Wien |
| Stationen: |
|
| Remigration: |
|
Georg Knepler – Werke
Werke
Schriften
- Frankreich, England (= Musikgeschichte des 19. Jahrhunderts, Bd. 1), Berlin: Henschel, 1961.
- Österreich, Deutschland (= Musikgeschichte des 19. Jahrhunderts, Bd. 2), Berlin: Henschel, 1961.
- Geschichte als Weg zum Musikverständnis. Zur Theorie und Methode der Musikgeschichtsschreibung, Leipzig: Reclam, 1977, 2. überarb. Aufl, Leipzig: Reclam, 1982.
- Karl Kraus liest Offenbach. Erinnerungen, Kommentare, Dokumentationen, Berlin: Löcker, 1984.
- Wolfgang Amadé Mozart. Annäherungen, Berlin: Henschel 1991, 2. überarb. Aufl., Berlin: Henschel, 2005.
- Macht ohne Herrschaft. Die Realisierung einer Möglichkeit, Stefan Huth (Hg.), Berlin: Homilius, 2004.
- Gedanken über Musik. Reden, Versuche, Aufsätze, Kritiken, Berlin: Henschel, 1980.
- Musikgeschichtsschreibung, in: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Allgemeine Enzyklopädie der Musik, Sachteil, Bd. 6, Ludwig Finscher (Hg.), 2. überarb. Aufl, Kassel: Bärenreiter, 1997, Sp. 1307-1319.
Darüber hinaus erschienen Aufsätze von Georg Knepler in den Zeitschriften „Musik und Gesellschaft“ und in den „Beiträgen zur Musikwissenschaft“.
Georg Knepler – Quellen
Quellen
Archive
- AdK KneplerG
- Akademie der Künste, Berlin, https://www.adk.de: enthält im Musikarchiv: Georg Knepler Archiv.
- DÖW KneplerG
- Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, Wien, https://www.doew.at: enthält: Informationen über Georg Knepler in den Akten der Opferfürsorge Wien (Sign: DÖW 20.000/K375) sowie in Justizakten und dem Verhaftungsprotokoll (Sign: DÖW 20.722/40, DÖW 19.774).
- HHStAW KneplerG
- Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, https://landesarchiv.hessen.de/: enthält: Personalakte des Wiesbadener Staatstheaters von Georg Knepler (Sign.: Abt. 428, Nr. 3001, Bd. 1).
Publizierte Dokumente
- DBJ 1915 ff.
- Deutsches Bühnenjahrbuch. Das große Adreßbuch für Bühne, Film, Funk und Fernsehen, Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (Hg.), Hamburg: Verlag der Bühnenschriften-Vertriebs-Gesellschaft, 1915 ff. (anfangs: Berlin: Günther).
Literatur
- BlakeD 2001a
- David Blake: Knepler, Georg, in: The New Grove Dictionary of Music and Musicians, Bd. 13, Stanley Sadie, John Tyrrell, George Grove (Hg.), 2. erw. und verb. Aufl., London, New York: Macmillan, Grove, 2001, S. 693-694.
- GöllnerR/ScheitG 2003
- Renate Göllner, Gerhard Scheit: „…bestünde Lieb‘ und Bruderbund“ – Georg Knepler zum Gedächtnis. Ein Nachruf, in: Zwischenwelt. Literatur, Widerstand, Exil, Jg. 19, H. 4, Wien: 2003, S. 27-28.
- GülkeP 2003
- Peter Gülke: Knepler, Georg, in: Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Allgemeine Enzyklopädie der Musik, Personenteil, Bd. 10, Ludwig Finscher (Hg.), 2. überarb. Aufl., Kassel: Bärenreiter, 2003, Sp. 337-339.
- HeisterHW/Heister-GrechK/ScheitG 1993
- Zwischen Aufklärung & Kulturindustrie. Festschrift für Georg Knepler zum 85. Geburtstag, Hanns-Werner Heister, Karin Heister-Grech, Gerhard Scheit (Hg.), Hamburg: von Bockel, 1993.
- HeisterHW 1997
- Musik – Revolution. Festschrift für Georg Knepler zum 90. Geburtstag, Hanns-Werner Heister (Hg.), Hamburg: von Bockel, 1997.
- HörzH 2014
- Herbert Hörz: Georg Knepler. Wahrheitssucher und Humanist, in: Leibniz Online. Zeitschrift der Leibniz-Sozietät e. V., Jg. 2014, Nr. 16 (http://www.leibnizsozietaet.de/wp-content/uploads/2014/02/hoerz.pdf).
- KlingbergL 2000
- Lars Klingberg: IMS „John“ und Schostakowitsch. Zur Stasi-Karriere von Heinz Alfred Brockhaus, in: Dmitri Schostakowitsch – Komponist und Zeitzeuge (= Schostakowitsch-Studien Bd. 2), Günter Wolter, Ernst Kuhn (Hg.) (= studia slavica musicologica. Texte und Abhandlungen zur slavischen Musik und Musikgeschichte sowie Erträge der Musikwissenschaft Osteuropas, Bd. 17), Berlin: Kuhn, 2000, S. 194-226.
- KneplerG 1965
- Georg Knepler: Ernst Hermann Meyer 60 Jahre, in: Musik und Gesellschaft, Bd. 15, Nr. 12, 1965 (S. 797-803).
- KneplerG 1984
- Georg Knepler: Karl Kraus liest Offenbach. Erinnerungen, Kommentare, Dokumentationen, Berlin: Löcker, 1984.
- KneplerG 2001
- Georg Knepler: Exil in England. Aus einem Gespräch mit der Hamburger Arbeitsgruppe Exilmusik am 3. Dezember 1992 in Hamburg, in: mr-Mitteilungen, Nr. 40, musica reanimata. Förderverein zur Wiederentdeckung NS-verfolgter Komponisten und ihrer Werke e. V., Berlin: 2001, S. 1-14.
- MayerK 2003
- Kurt Mayer: Zielstrebige Gelassenheit der Erkenntnis. Nachruf auf Georg Knepler, in: MusikTexte 96. Zeitschrift für Neue Musik, H. 96, Febr. 2003, S. 79-80.
- MayerK 2003a
- Kurt Mayer: Nachruf auf Georg Knepler, in: Kulturation. Online Journal für Kultur, Wissenschaft und Politik, Jg. 26, 1, 2003.
- OberkoflerG/MugrauerM 2014
- Gerhard Oberkofler, Manfred Mugrauer: Georg Knepler. Musikwissenschaftler und marxistischer Denker aus Wien, Innsbruck: Studienverlag, 2014.
- PassW/ScheitG/SvobodaW 1995
- Walter Pass, Gerhard Scheit, Wilhelm Svoboda: Orpheus im Exil. Die Vertreibung der österreichischen Musik von 1938 bis 1945 (= Antifaschistische Literatur und Exilliteratur. Studien und Texte, Bd. 13, Verein zur Förderung und Erforschung der antifaschistischen Literatur (Hg.)), Wien: Verlag für Gesellschaftskritik, 1995 (Namensregister siehe unter https://www.fbkultur.uni-hamburg.de/hm/forschung/arbeitsstelle-musik-und-diktatur/ressourcen.html).
- Raab HansenJ 1996
- Jutta Raab Hansen: NS-verfolgte Musiker in England. Spuren deutscher und österreichischer Flüchtlinge in der britischen Musikkultur (= Musik im „Dritten Reich“ und im Exil, Bd. 1, Hanns-Werner Heister, Peter Petersen (Hg.)), phil. Diss. Universität Hamburg 1995, Hamburg: von Bockel, 1996.
- Riemann 1959-1967
- Riemann Musik-Lexikon, 3 Bde., Wilibald Gurlitt (Hg.), 12. völlig neubearb. Aufl., Mainz: Schott, 1959-1967.
- Riemann 1972-1975
- Riemann-Musik-Lexikon, Ergänzungsbände, Carl Dahlhaus (Hg.), 12. völlig neubearb. Aufl., Mainz u. a.: Schott, 1972-1975.
- RienäckerG 2003
- Gerd Rienäcker: Georg Knepler zum Gedenken, in: Das Argument, 249, 2003, S. 116-118.
- RöderW/StraussHA 1983
- Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. International Biographical Dictionary of Central European Emigrés 1933-1945, 4 Bde., Werner Röder, Herbert A. Strauss, Institut für Zeitgeschichte München (Hg.), München u. a.: Saur, 1983.
- ScheitG 2003b
- Gerhard Scheit: „Also Raunzen können die Engländer überhaupt nicht“. Aus dem Interview mit Georg Knepler über Widerstand, Antisemitismus und Exil, in: Zwischenwelt. Literatur, Widerstand, Exil, Jg. 19, H. 4, Wien: 2003, S. 28-35.
- TrappF u. a. 1999
- Handbuch des deutschsprachigen Exiltheaters 1933-1945. Bd. 1: Verfolgung und Exil deutschsprachiger Theaterkünstler, Bd. 2: Biographisches Lexikon der Theaterkünstler, Frithjof Trapp, Werner Mittenzwei, Henning Rischbieter, Hansjörg Schneider (Hg.), München: Saur, 1999.
- VeiglH/FinkI 2012
- Verbannt, verbrannt, vergessen und verkannt. Kurzbiographien zum Thema Verfolgung und Vertreibung österreichischer Kabarett- und Kleinbühnenkünstler 1933-1945, Hans Veigl, Iris Fink (Hg.) (= Kabarett und Kleinkunst. Veröffentlichungen des ÖKA, Bd. 3), Graz: Österreichisches Kabarettarchiv, 2012.
- WipplingerE 1985
- Erna Wipplinger: „Von Adam bis Adolf“. Die politisch-satirischen Kleinkunstprogramme der österreichischen Exilbühne „Laterndl“, in: Mitteilungen des Instituts für Wissenschaft und Kunst, Jg. 40, Nr.1-2, 1985, S. 30-34.
Georg Knepler – Links
Links
- http://www.bibliothek.uni-regensburg.de/dbinfo/einzeln.phtml?bib_id=bsb&colors=127&titel_id=3171 (Stand: 6. Juni 2007)
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Gerd Rienäcker, Peter Petersen: Georg Knepler, in: Lexikon verfolgter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit, Claudia Maurer Zenck, Peter Petersen, Sophie Fetthauer (Hg.), Hamburg: Universität Hamburg, 2017 (https://www.lexm.uni-hamburg.de/object/lexm_lexmperson_00002611).



